DRK-Krankenhaus
1995
Das Gebäude markiert aufgrund seiner Größe und zusammenhängenden Bebauung für den Straßenverkehr eine Art Eingangs-/ Ausgangssituation der Stadt. Der Verbindungssteg zwischen Verwaltungsbau und Ärztehaus kennzeichnet den Eingang ins Gebäude und unterstreicht gleichzeitig die Stadttorsituation. Der Untersuchungs- und Behandlungstrakt liegt funktional auf der unteren Ebene der angrenzenden Gebäude, seine Fassade wird in Ziegel errichtet und bindet sich dadurch ein. Die beiden Pflegebereiche auf der höher gelegenen Ebene der Wiesen und Gärten werden als leichte, offene Pavillions mit einer Holzaußenverschalung ausgebildet, raumhohe Verglasung in den Patientenräumen und Klappläden aus Holz unterstreichen diesen Charakter. Durch die klare Hofbildung wird eine Vernetzung von innen und außen geschaffen. Ebenso bilden einzelne Gebäudeteile untereinander, Höfe wiederum “betten“ Gebäude zwischen sich.